
Elternausschuss-Sitzung
vom 16. Oktober 2008
Ort: GRW 19 Beginn: 19 Uhr
Teilnehmer:
siehe Teilnehmerliste (Anhang)
Tagesordnung:
1. Eröffnung und Begrüßung
2. Berichte des Obmanns, der
Direktorin und des Kassiers
3. Vorbereitung der Hauptversammlung
(Neuwahlen, Mitgliedsbeitrag, Sonstiges)
4. Wünsche und Anfragen der Eltern
5. Allfälliges
1. Eröffnung und Begrüßung
Dr.
Oberleitner eröffnet die Sitzung und begrüßt die Fr.
Direktor sowie die erschienenen Elternvertreterinnen und Elternvertreter. .
2. Berichte
a) Bericht des
Obmanns
Dr. Oberleitner gab einen Kurzüberblick über das abgelaufene
Schuljahr 2007/08 und zeigte sich über dessen ruhigen und problemfreien Ablauf
zufrieden.
b) Bericht der Direktorin
·
Ausfälle im Lehrkörper
Fr.
Dir. Madl berichtete über krankheitsbedingte Ausfälle von Lehrkräften (Fr.
Prof. Hofmeister, Latein, Prof. Ferstl, Mathematik,
Physik betroffen). Prof. Kirchmeier scheidet aus dem Lehrkörper aus, D offen.
Fr. Prof Zeiler tritt mit 30.9. in den Ruhestand, ein
glatter Übergang ist durch 2 Halblehrverpflichtungen gesichert. Auf Grund des
akutern Lehrermangels sind Nachbesetzungen schwierig. Trotzdem konnte ein fixer
Stundenplan rasch erstellt werden. Dabei wurde getrachtet, in den 1. Klassen
möglichst keine Nachmittagsstunden vorzusehen. Damit verschieben sich
allerdings die Nachmittagsstunden in den höheren Klassen in den späteren
Nachmittag.
·
Überbrückerregelung
Die neue
Überbrückerregelung wurde vom Ministerium genehmigt. Nur 10-14 Jährige sind
gruppenbegründend. Nur 2 Stundenlücken können überbrückt werden. 15 Kinder sind
mindestens erforderlich. Das Stundenangebot wurde mit Hilfe von zwei
Befragungen der Eltern erstellt.
·
Sprachreisen
Auf Grund der
hohen Kosten für Sprachreiseangebote wurden Gegenofferte zu den Englisch-Sprachreisen
eingeholt. Durch Ausweichen in eine andere kostengünstigere Woche konnte in
einem Fall eine Ersparnis von € 90 Euro erzielt werden. In einem anderen Fall
erbrachte ein Gegenoffert für eine Sprachschule in
Cambridge einen günstigeren Pauschalpreis von € 700. Daraufhin wurde das
Erstangebot auf € 850 Euro verbessert. Die Eltern entschieden sich jedoch auf
Grund des günstigeren Leistungsumfangs mehrheitlich für die teurere
Erstvariante. Dr. Oberleitner dankte bei dieser
Gelegenheit für Bemühungen der Direktion, die Sprachreisen möglichst
kostengünstig anzubieten. Die Kostensteigerung bei Sprachreisen ist seit Jahren
zu bemerken. Vergleiche der gleichwertigen Anbote sind daher wichtig. Ziel ist
es, möglichst hochwertige Angebote zu günstigen Preisen auszuwählen. In diesem
Zusammenhang wurde auch auf das gut funktionierende Schüleraustauschprojekt mit
Budapest hingewiesen. Dr. Oberleitner betonte, dass
Geld kein Hindernis für die Teilnahme an hochwertigen Schulveranstaltungen sein
soll, und bekräftigte die Bereitschaft des Elternvereins,
unterstützungsbedürftigen Schülerinnen und Schülern nach besten Kräften finanzielle
Unterstützung zu gewähren.
·
Tag der offenen Tür
Der
Tag der offenen Tür findet am Donnerstag, dem 13. November 2008 in der Zeit von
12 bis
17 Uhr statt. Um 16.45 findet die Eröffnung der Ausstellung von Prof. Prentler zur Geschichte der Schule statt. Die Ausstellung
befindet sich als Dauereinrichtung im 2. Stiegenhaus beim Konferenzzimmer. Die
Information der Eltern durch Elternvertreterinnen und Elternvertreter ist
erwünscht. Dr. Oberleitner ersucht um Unterstützung
bei der Präsentation des Elternvereins.
c) Bericht des Kassiers
Der Aufwand für
Schülerunterstützungen bewegt sich im durchschnittlichen Rahmen zwischen €
3.000 und € 5.500 und liegt derzeit bei € 4.500. Ein gravierendes Problem
stellt der Rückgang bei den Elternvereinsbeiträgen dar. Bislang betrug die
Mitgliedschaftsdichte über 90% Mitgliedschaft, liegt derzeit jedoch bloß bei
74%. Dadurch betrug der Einnahmenausfall € 2.300. Der Vorstand beabsichtigt,
durch intensivere Werbung die Mitgliedschaftsdichte wieder anzuheben.
Größte
Unterstützung fand das Projekt Offenes Lernen, fast € 3.000 wurden in dieses
Projekt investiert (Fr. Prof. Koppelstätter). Kästen und
Materialien wurden angeschafft. Weiters wurden im Zusammenhang mit den
Schwimmmeisterschaften die Autobusse für den Transport finanziert. Hr. Simané ersucht die Elternvertreterinnen und
Elternvertreter, den Eltern die Bereitschaft des Elternvereins zur
Unterstützung von Schülerinnen und Schülern in begründeten Fällen mitzuteilen.
Allerdings sollte dazu zunächst ein Ansuchen um Schülerunterstützung an den
Stadtschulrat gerichtet werden. Eine Kopie dieses Antrags könnte an den EV
weiter geleitet werden. Wenn seitens des Stadtschulrats keine oder eine zu
geringe Unterstützung gewährt wird, würde der EV subsidiär einspringen.
Schulbeihilfe kann
ab einem gewissen Notendurchschnitt (2,9) beim Stadtschulrat beantragt werden.
Formulare sind im Sekretariat erhältlich. Unterstützung wird für Schülerinnen
und Schüler ab der 6. Klasse gewährt, wobei das Zeugnis der 5. Klasse
maßgeblich ist. Die Einkommensgrenzen sind relativ gering. Die
Elternvertreterinnen und Elternvertreter werden gebeten, selbst jene Fälle in ihrem
Klassenumfeld auszuloten, in denen Unterstützung notwendig wäre, wo aber - aus
welchen Gründen auch immer - keine Anträge gestellt werden, sondern die Kinder
nicht zur den angebotenen Veranstaltungen angemeldet werden. Zu den Grundsätzen
des EV zählt das Prinzip der subjektbezogenen Förderung. Hingewiesen wurde auch
auf die 70% - Hürde für Schulveranstaltungen (Mindestanteil für Teilnahme).
Wenn weniger als 70% an Anmeldungen vorliegen, kann allerdings mit Zustimmung
des Stadtschulrats trotzdem die Veranstaltung stattfinden (hier kommt es auf
die Begründung der Nichtteilnehmer an). Da das Gemeinschaftserlebnis ein
wesentliches Sinnelement von Schulveranstaltungen ist, sollte ein möglichst
hoher Teilnahmeanteil angestrebt werden.
Der Beschluss über
Schulveranstaltungen erfolgt im allgemeinen im SGA 3 bis 4
Monate vor der Veranstaltung. Fristen zur Einreichung beim SSR: 15.
Oktober, 15. März.
3. Vorbereitung zur
Hauptversammlung
Die
Einladungen zur Hauptversammlung am Donnerstag, den 6. November 2008, 19.00,
Aula 3. Stock, wurden in den Klassen an die Schülerinnen und Schüler verteilt.
Prof. Wurzer wird über Peer- Mediation
berichten. Vorzubereiten ist u.a auch die Neuwahl des
Vorstands. Es ergeht die Einladung an
alle Interessierten, sich für Übernahme einer Funktion zur Verfügung zu
stellen. Zu beschließen ist auch der Mitgliedsbeitrag. Von Seiten des Vorstands
wird derzeit keine Notwendigkeit erachtet, eine Erhöhung zu beantragen. Dr. Oberleitner weist darauf hin, dass Förderungen nur an
Eltern vergeben werden können, die auch Mitgliedsbeiträge geleistet haben. Den
Elternvertreterinnen und Elternvertretern der 1. Klassen wurde der besondere
Dank für ihre Bereitschaft, sich für dieses Amt zur Verfügung zu stellen,
ausgesprochen.
4. Wünsche und Anfragen der Eltern
Beklagt
wurde eine Terminkollision mit dem Konfirmationsunterricht in den 4. Klassen.
Dies lässt sich seitens der Direktion
aber aus organisatorischen Gründen nicht beheben.
Berufsorientierung
wird verpflichtend angeboten. Diese Information sollte natürlich möglichst
neutral erfolgen; bemängelt wurde, dass dabei für den Verbleib in der Schule
geworben wird. Grundsätzlich kann jedoch darin keine Verletzung dieses
Neutralitätsauftrags erblickt werden.
Dr.
Oberleitner verwies auf Informationsbroschüren der AK
- Informationstage für Schülerinnen und Schüler der 4. und 5. Klassen.
Zum
Problem Nachmittagsbetreuung wurde festgestellt, dass gem. den
Verwaltungsanweisungen des Ministeriums Nachmittagsbetreuung und Überbrückung
einander ausschließen. Laut Ministerium darf nur eine der beiden Varianten,
nicht aber beide Varianten gewählt werden. Die Lösung erscheint zwar nicht
befriedigend, stellt aber insgesamt eine wesentliche Verbesserung gegenüber dem
früheren Zustand dar.
Zum Thema
Schülerausweise wurde berichtet, dass in einer SGA-Sitzung
von Schülerseite der Vorschlag auf Ausstellung von Schülerausweisen im
Scheckkartenformat vorgebracht wurde. Zur Diskussion stehen zwei Systeme: Edu-Card und Photographenkarte. Das Hauptproblem stellt die
Übermittlung von Geburtsdaten an Privatunternehmen dar. Aus
datenschutzrechtlichen Gründen kann eine solche Datenweitergabe nicht von der
Schule aus erfolgen, sondern nur über Wunsch und Veranlassung der Eltern.
Vorschlag Dr. Oberleitner: Kinder sollten selbst die
Anträge stellen, Daten müssten natürlich überprüft werden. Zwischen Direktion
und Photographen sollen nun Gespräche über die technische Machbarkeit geführt
werden. Geprüft soll auch das ausbaufähigere System der edu-card
werden. Zu klären ist auch, ob mit der Ausstellung von Schülerausweisen durch
den Photographen die verpflichtende Abnahme der Klassenphotos verbunden ist.
Eine nähere Erörterung wird für die Hauptversammlung vorgesehen. Die Auflage
von klassenweisen Listen zur Bestellung mit
Unterschriften der Eltern wurde vorgeschlagen.
Ein
Garderobenschloss wurde aufgebrochen. Dabei handelte es sich aber um einen
Einzelfall. Diebstähle sind nicht gemeldet worden. Missbräuchliches Öffnen bei
Zahlenschlössern ist nicht auszuschließen. Die Politik der Spindvergabe besteht
darin, dass Kinder denselben Spind, der ja nach Freiwerden vergeben wird,
währen der gesamten Schulzeit behalten.
5. Allfälliges
Zur
Festsetzung der schulautonomen Tage wurde auf das Verfahren durch Beschluss im
SGA hingewiesen. Dieser Beschluss erfolgt üblicher Weise im Juni, erste
Gespräche finden bereits gegen Ende des 1. Semesters statt. Ab nächstem Jahr
sind nur 3 Tage vorgesehen.
Die
Homepage der Schule ist noch nicht völlig aktualisiert.
Broschüren
über Berufsinformation und Drogensucht wurden zur Einsicht aufgelegt.
Dr. Oberleitner
dankt für zahlreiche Teilnahme.
Ende 20.40.
Dr. Franz Oberleitner eh (Obmann) Dr.
Heinz Jirousek eh (Schriftführer)
Anhang
Anwesenheitsliste
Klassenelternvertretung 2008/09:
|
Klasse |
Name |
|
1 A |
Aygün TANRIVERDI |
|
|
Mag. Sonja SKOPALIK |
|
1 B |
Susanna KREBS |
|
|
Christian KUSSEGG |
|
1 C |
Mag. Verena HAMMER |
|
1 D |
Nicole HAHN |
|
1 E |
Birgit FREUDENSPRUNG |
|
2 A |
DI Dr. Anita KLINGLER |
|
2 B |
Martina SCHIERAUS |
|
|
Monika SPERK |
|
2 C |
Dr. Maria KLIMA |
|
2 D |
Ina
NESTOROV |
|
2 E |
Katharina OSSKO |
|
2 F |
Andreina CIRINO-CEI |
|
3 A |
(Daniela TOLLMANN – entschuldigt) |
|
|
Mag. Christian FRIED |
|
3 B |
--- |
|
3 C |
Pia Maria BENESCH |
|
|
Mag. Birgit FREUDENSPRUNG |
|
3 D |
(Karin SCHIKETANZ – entschuldigt) |
|
4 A |
(Dr. Wolfgang REICHLING – entschuldigt) |
|
4 B |
--- |
|
4 C |
Evelyn Potzy |
|
|
DI Dr. Anita KLINGLER |
|
4 D |
--- |
|
5 A |
--- |
|
5 B |
--- |
|
5 C |
--- |
|
5 D |
Malgorzata BERNARD |
|
|
Gabriele ERTL |
|
6 A |
--- |
|
6 B |
Maria REHOR |
|
6 C |
Elisabeth EICHLER |
|
|
Renate KRIZEK |
|
|
(Daniela TOLLMANN – entschuldigt) |
|
6 D |
--- |
|
7 A |
--- |
|
7 B |
MR iR Dr. Franz OBERLEITNER |
|
7 C |
(Mag. Christine KIERNER – entschuldigt) |
|
|
DI Angelika STEINBACHER |
|
7 D |
--- |
|
7 E |
MR Dr. Heinz JIROUSEK |
|
|
Gabriele JIROUSEK |
|
8 A |
Rosa SCHWARZL |
|
|
Margret FREUND |
|
8 B |
--- |
|
8 C |
--- |
Sonst anwesend:
Erwin SIMANÉ (Kassier)
Dir. Mag. Ursula MADL (Schulleitung)